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Nein, ich ent-schuldige mich nicht,

mein lieber Kopfkino-Papa, weil es nichts zu entschuldigen gibt.
Und mit Schuld hat es erst recht nichts zu tun.
Du selbst hast mir das Handwerkszeug dazu gegeben, das zu erkennen.

Was sagte ich? "Ich liebe Dich." Das ist doch wahr!

Ich liebe Dich mit dem Herzen und mit meinem Geist, nicht aber mit der Lende.
Zwischenzeitlich begehrte ich Dich, sehr, wie Du weisst. Doch das ist nicht zu verwechseln mit der Summe aus Vertrauen, Geborgenheit, Verehrung, Achtung und Wertschätzung.

Und ja, die Liebe lodert nicht mehr so stark wie vor der Wegkreuzung, aber sie glimmt leise vor sich hin. Ich bin davon überzeugt, dass Du das Feuer wieder entfachen könntest, wenn Du nur wolltest.
Das ist allerdings nicht mehr notwendig; jetzt kannst Du mit mir wie mit einem normalen Menschen reden.

Natürlich gab ich mich Dir hin, wie ich mich auch in meinem Beruf hingebe.
Ich gebe mich gerne hin - aber ich gebe mich nicht her.

Und weisst Du was? Je ne regrette rien. Ich bereue nichts.

Auch nicht mehr meinen Stolz, der mich davon abhielt, einen Irrtum zuzugeben. Der mich einen Fortschritt als Rückschlag fehlinterpretieren liess.
Klar war das dumm, aber nur aus Fehlern lernt man und darüber freue ich mich.

Ebensowenig gräme ich mich meiner Eitelkeit. Was war und ist, ist gut so und bleibt.
Die Akzeptanz meiner Eitelkeit schenkt mir die Freiheit, die mir meine Versagensangst nahm. Die ursprüngliche Angst, nicht geliebt zu werden, weil ich vielleicht nicht genüge. Diese Angst war eine fremde und ich weise sie entschieden von mir.

Wäre ich nicht eitel, fehlte mir der Antrieb, die Leistungen in dem Maße zu erbringen, wie ich es tue.
Logischerweise bin ich dankbar für daraus erwachsende positive Wertschätzung - das ist immer ein gutes Gefühl.

Aber ich giere nicht mehr danach wie ein Junkie auf Turkey. Das ist ein sehr befreiendes und beruhigendes Gefühl.
Und es bestärkt mich und gibt mir Sicherheit.

Vielleicht bin ich ja sogar ein bisschen schöner geworden. *in den Spiegel blinzel
18.7.08 00:23
 
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