| 09.07.2010 | Antrag auf Kostenübernahme aller geschlechtsangleichender Operationen bei Frau-zu-Mann-Transsexualität mit den Anlagen: - Anschreiben, das die Eckdaten ("Alltagstest" seit, Outing, Testo seit, VÄ läuft) meines Transweges umfasst - Kopie Personalausweis - Kopie dgti-Ausweis - OP-Indikation - Kopie vorl. Beschluss VÄ - Umschlag für MDK mit - Anschreiben mit Hinweis, dass ich mich zwischenzeitlich dazu entschlossen habe, das Risiko der Aufbau-OP einzugehen - Gutachten 1 - Gutachten 2 |
| Ende Juli 2010 | Krankenkasse teilt telefonisch mit, dass aktueller Hormonstatus fehlt |
| 11.08.2010 | Beratungsgespräch bei Herrn Prof. Dr. Joerg Schwarz hinsichtlich der Möglichkeiten einer Mastektomie mit seinen „grossen Schnitten" |
| 30.08.2010 | Blut abnehmen beim Endokrinologen für den aktuellen Hormonstatus |
| 09.09.2010 | Übersendung des aktuellen Hormonstatus an die Krankenkasse und bei dieser Gelegenheit auch die Kopie des neuen Personalausweises |
| 10.10.2010 | Anruf bei der Krankenkasse mit der Frage, ob mein Schreiben von Anfang September angekommen ist. |
| 11.10.2010 | Eingang eines Schreibens vom 10.10.10, mit dem die Krankenkasse mitteilt, dass mein Vorgang an den MDK weitergeleitet wurde |
| 11.11.2010 | Anruf bei der Krankenkasse und Erkundigung nach dem Bearbeitungsstand: Der MDK habe sich noch nicht gemeldet |
| 02.12.2010 | Anruf bei der Krankenkasse und Erkundigung nach dem Bearbeitungsstand: Der MDK habe sich noch nicht gemeldet |
| 20.12.2010 | Anruf bei der Krankenkasse und Erkundigung nach dem Bearbeitungsstand: Der MDK habe sich noch nicht gemeldet |
| 21.12.2010 | Eingang eines auf 20.12.10 datierten Schreibens meiner Sachbearbeiterin bei der Krankenkasse mit einem Fax des MDK vom 13.12.10 in der Anlage, woraus hervorgeht, dass folgende Unterlagen fehlen: - das Antragsschreiben mit eigenem biographischen Bericht zum transsexuellen Werdegang - Nachweis der durchgeführten somatischen Ausschlußdiagnostik (z.B. durch den Endokrinologen) - Nachweis dass der Operateur persönlich die Maßnahme für erforderlich hält (plausible Herleitung der Indikation) - Nachweis der Aufklärung über Risiken, Nebenwirkungen und (irreversible) Folgen der Maßnahmen durch den Operateur |
| 22.12.2010 | Angeforderte Nachweise bei Herrn Prof. Dr. Joerg Schwarz erbeten |
| 23.12.2010 | Telefongespräch mit meiner Sachbearbeiterin Frau E. von der Krankenkasse, mit dem Ergebnis, dass mein Antragsschreiben dem MDK sehr wohl vorliegt und es für den geforderten „transsexuellen Werdegang“ keinerlei Formvorgaben gibt |
| 23.12.2010 | Angeforderte Nachweise bei den Herren Dr. Jacobeit und Prof. Dr. Schwarz erbeten. |
| 07.01.2011 | Kenntnis erhalten von einer Doktorarbeit aus dem Jahr 2010 über geschlechtsangleichende Operationen bei FzM mit Phalloplastik, die die Ergebnisse der beiden Münchner Vertragsärzte Dr. Liedl und Dr. Schaff gegenüber denen der Privatklinik Sanssoussi (Dr. Daverio) ausserordentlich schlecht gelungen darstellt. Diese Neuigkeiten verunsichern mich hinsichtlich der Wahl des von mir bevorzugten Operateurs nun zusätzlich. Link zur Dissertation: http://www2.sub.uni-hamburg.de/opus/volltexte/2010/4861/pdf/=%20DISSERTATION%20=.pdf |
| 11.01.2011 | Beleg über das geführte Gespräch mit Prof. Dr. Schwarz eingegangen |
| 13.01.2011 | Beleg des Endokrinologen eingegangen Telefonat mit dem Sekretariat von Herrn Dr. Schaff in München: Ein einstündiges Beratungsgespräch, welches die Aufklärung über Risiken und Komplikationen beim Penoidaufbau mit einschliesst, kostet für gesetzlich versicherte Patienten 46,- EUR. Telefonat mit der Krankenkasse: Kosten, die durch das Erbringen der vom MDK geforderten Nachweise entstehen (Reisekosten, Beratungsgespräch), übernehme die Krankenkasse nicht. Begründung: Den Antrag habe ich als Versicherter gestellt und es sei mein Wunsch, in München operiert zu werden. Frau E. weist mich auf diesen Link hin: http://www.gobeg.com/transsexualitaet/GA_OP_Adressen.htm Die Ärzte in Frankfurt kommen für mich nicht in Betracht, da die dort durchgeführten Operationen (laut Patienten) in München jeweils korrigiert werden müssen. Schreiben an die Krankenkasse mit folgenden Unterlagen - Anschreiben an den MDK Nord - transsexueller Werdegang - Nachweis über Beratungsgespräch bei Dr. Schwarz - Nachweis der Ausschlußdiagnostik des Endokrinologen |
| 17.02.2011 | Gespräch mit Dr. Schaff in München |
| 18.02.2011 | Gespräch mit Dr. Markovsky in München. |
| 21.02.2011 | Rechnungseingang Dr. Schaff mit Zahlungsaufforderung EUR 46,25 |
| 24.02.2011 | Überweisung an Dr. Schaff zur Begleichung der Rechnung |
| 01.03.2011 | Schreiben an die Krankenkasse mit folgenden Unterlagen - aktualisiertes Anschreiben an den MDK Nord - aktualisierter transsexueller Werdegang - Nachweis über Beratungsgespräch bei Dr. Schaff |
| 07.03.2011 | Anruf bei der Krankenkasse, mein Schreiben vom 01.03.11 ist dort eingegangen und eine Rückrufbitte für den nächsten Vormittag wurde aufgenommen. Ich möchte doch wissen, dass der Vorgang weitergeleitet wurde, damit klar ist, dass es – wenn – am MDK hängt und nicht bei der KK liegt. |
| 14.03.2011 | Anruf bei der für mich zuständigen Sachbearbeiterin, Frau E. vom Servicezentrum Krankenhaus, der Techniker Krankenkasse mit der Frage nach dem Bearbeitungsstand und erneuter Bitte, den Vorgang zu beschleunigen. Sie spricht ein „derzeit erhöhtest Post- und Telefonaufkommen“ an und bittet mich weiterhin um Geduld. |
| 19.03.2011 | Eingang Schreiben Krankenkasse, meine Unterlagen seien jetzt beim MDK. |
| 24.03.2011 | Eingang Schreiben der Chirurgischen Klinik München-Bogenhausen mit der Beschreibung eines Penoidaufbaus aus dem UA und der Angabe der jeweiligen Liegezeiten und dem Hinweis, man benötige zur endgültigen Terminvereinbarung noch eine Kopie der Gutachten, der Indikationsstellung und der Kostenübernahmezusage der KK. |
| 12.04.11 | Anruf bei der Krankenkasse, Frau B. mit der Frage nach dem Bearbeitungsstand. Der Vorgang sei noch beim MDK und noch nicht retour. |
| 27.04.11 | Anruf bei der Krankenkasse, Gespräch mit Frau E.: Der MDK habe sich nicht gemeldet, aber sie werde mal nachhaken. |
| 28.04.11 | Anruf von der Krankenkasse, Frau E.: Beim MDK sei der Vorgang nach wie vor „in Bearbeitung“; wie lange dies noch dauern würde, sei aber nicht absehbar. |
| 10.05.11 | Anruf bei der TK: Fr. E. ist in einer Besprechung und meldet sich zum Sachstand. Laut Computer sei aber nichts eingegangen. Später spricht Fr. E. aufs Band. Sie bitte nun ihrerseits um Rückruf, andernfalls bliebe es dabei: Der Vorgang sei beim MDK nach wie vor in Bearbeitung und ein Ende sei nicht abzusehen. |
| 11.05.11 | In der Hoffnung, in einem persönlichen Gespräch mehr erreichen zu können als per Telefon, suche ich die Filliale *** auf. Nein, ob der Antrag persönlich abgegeben werde oder schriftlich eingereicht, das nehme keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer. Der Vorgang sei auch beim MDK in Bearbeitung und insofern könne man da nichts machen. Solche Fälle würden immer durch den MDK geprüft und warum andere Fälle schneller bearbeitet würden wisse man auch nicht. Ob man viele oder wenige Leistungen beanspruche, nehme keinen Einfluss. Man könne nur warten und wenn dann ein Gutachten vom MDK gekommen sei, dann könne man dagegen Widerspruch einlegen, wenn es nicht zur Zufriedenheit sei. |
| 27.05.11 | Nachricht von Frau E. auf meinem Anrufbeantworter: Der Antrag sei befürwortet und die Genehmigungen auf dem Postweg. |
| 28.05.11 | Eingang des angekündigten Schreibens mit der Kostenzusage. Eingang des neuen Sozialversicherungsausweises. |