Hotte

 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Kontakt     * Abonnieren



* Themen
     Ankündigungen
     Tagebuch
     transBlog
     transWeg
     Dütt & Datt

* Freunde
   
    rose-kane

    - mehr Freunde

* Links
     Lysander | Der befreite Mann.
     Forderungen
     Existenzforderung






Noten sind gar nicht so wichtig

Liebes Tagebuch,

ich habe wieder etwas dazugelernt. Es ist gar nicht so wichtig, immer gute Noten zu schreiben. Viel wichtiger ist es, dass man weiss, was sich gehört und was nicht und sich dementsprechend verhält.

Tagebuch: Das hätte ich Dir aber auch sagen können. Wer hat Dir die Augen geöffnet?

Barbara: Diese Erkenntnis habe ich zwei, eigentlich drei, Kolleginnen zu verdanken.

Und das kam so:
Am ersten Tag, als ich wieder in der Schule war, kam eine Kollegin von mir auf mich zu und erzählte mir, dass sie von einer anderen Kollegin (alles Azubis) eine Ohrfeige bekommen hätte.
Ich dachte, ich höre nicht richtig.

Es war eine der beiden, die immer über die anderen lästern. Anfangs hatten sie wohl mich auf dem Kieker. Das habe ich aber gar nicht so richtig mitbekommen, wohl aber meine befreundete Kollegin und die hatte versucht, mich zu beschützen. Ungefragt natürlich.

Die ganze Situation hat sich seit Beginn der Ausbildung aufgeschaukelt und die Fronten verhärtet. Meine Kollegin litt sehr unter den Angriffen und als die beiden einmal ihre Lästerein schriftlich niederlegten, hat sie den Zettel geschnappt und an die Wand gepinnt.

Sprüche wie "*Name zensiert* fickt Russenschlampen." sind nicht nett und gar nicht gut fürs Image des Bezeichneten, schlimmer aber für den Autor.
Ich bekam von alledem nichts mit, da ich mit Überleben beschäftigt war. Und nun wurde ich vor vollendete Tatsachen gestellt und muss an einer sogenannten Mediation teilnehmen, deren Sinn und Zweck es ist, wieder Frieden und Zufriedenheit in unser Ausbildungsjahr zu bringen.

Tagebuch: Und wie läuft sowas ab, eine Mediation?

Barbara: Nun, das ist im Grunde so etwas wie eine Streitschlichtung, ein bisschen mehr. Nach einem Streit soll man sich aussprechen und diese Mediatorin überwacht den Prozess. Sie ist Dolmetscher zwischen den Fronten und versucht die Fronten aufzulösen.

Das ändert aber nichts daran, dass die beiden Mädels je eine Abmahnung erhalten haben. Und natürlich nun für alle Azubis im Hause ein schärferer Wind weht.

Tagebuch: Was genau musst Du denn nun machen?

Barbara: Ich muss an Gesprächen teilnehmen. Meinen Standpunkt verdeutlichen ohne andere anzugreifen. Das ist kein Problem, da ich die beiden ohnehin von Anfang an ignoriert habe.
Niemand kann mich zwingen, die beiden zu mögen. Und bevor ich anfange zu heucheln rede ich lieber gar nicht mit denen.

Tagebuch: Also bist Du eigentlich relativ unbeteiligt.

Barbara: Das versuche ich jedenfalls. Mich da möglichst rauszuhalten aus dem Konflikt. Auch wenn ich irgendwie der Auslöser war. Ich trage nicht die Verantwortung für das Verhalten der anderen.

Tagebuch: Das hat ja auch keiner gesagt.

Barbara: Ja, das stimmt wohl. Es fühlt sich aber anders an.
Ich wende mich jetzt lieber erbaulicherem zu.
*knuddel*

Tagebuch: *re-knuddel* cu.
21.4.06 15:00
 
Letzte Einträge: Der Blog ist umgezogen!



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung